Ausleihe

Neben der Aufbewahrung landeseigener archäologischer Kulturgüter ist es eine wesentliche Aufgabe des Zentralen Fundarchivs Rastatt, die Funde der Forschung und Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Seit dem Bestehen des Zentralen Fundarchivs wurden bereits über 2.500 interne wie externe Ausleihverfahren erfasst.

 

Vor jeder Sichtung von archäologischen Funden – z. B. für ein Forschungsvorhaben oder eine Ausstellung – steht eine gezielte Anfrage beim zuständigen Referenten. Dabei sollten möglichst konkrete Angaben zu den gesuchten Objekten übermittelt werden. Wichtige Eckdaten sind Fundort, Grabungsname sowie das Jahr des Grabungsbeginns. Hilfreich sind auch Literaturangaben, Fundnummern oder Hinweise zur Datierung der Objekte. Die gewünschten Objekte werden in der Datenbank recherchiert und dann aus dem Magazin in einen Fundbearbeitungsraum gebracht und zur Ansicht bereitgestellt.

Werden Funde außer Haus entliehen (an ein Museum o.ä.), erhält der Leihnehmer einen Leihvertrag, in dem standardisierte Konditionen aber z. B. auch spezielle klimatische Bedingungen für das Leihgut festgelegt sind. Zudem müssen die ausgeliehenen Funde nachweislich versichert sein. Werden archäologische Objekte innerhalb von Baden-Württemberg entliehen (z. B. an eine Universität oder Forschungseinrichtung), so wird eine Leihvereinbarung getroffen.

Für Ausleihen in das europäische und nichteuropäische Ausland regelt der Leihnehmer die Zollabwicklung; hierfür wird eine Offene Ausfuhrgenehmigung benötigt, die über das Zentrale Fundarchiv erhältlich ist.

Archäologische Funde – von der Goldmünze bis zur Scherbe – sind kostbare Kulturgüter unseres Landes, mit denen jeder Leihnehmer und wissenschaftlicher Bearbeiter verantwortungsbewusst und sorgsam umgehen möge!

Fundrückgabe

Für die Rückgabe von Funden wenden Sie sich bitte mit der betreffenden Vorgangsnummer an Ihren Ansprechpartner.

Ausleihanfrage

Bitte beachten Sie, dass Ausleihanfragen mit mind. sechs Monaten Vorlaufzeit zu stellen sind! Für eine Ausleihanfrage nutzen Sie bitte das untenstehende Kontaktformular. Die Rechungsstellung läuft gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz unter der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE 179577022 EORI Nr.: DE 13 06 32 4.

Ihre Kontaktdaten

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Ansprechpersonen

Dr. Martin Kemkes
Leiter Ref. Provinzialrömische Archäologie und römische Zweigmuseen
Johann Schrempp M.A.
Inventarisierung, Vor- und Frühgeschichte